s h i f t/ w a l l s

The Art of Connecting

Der Prozess ist das Werk

Das digitale Kunstfestival Shift/Walls befasst sich mit dem Entstehungsprozess von Kunst.

Das Kunsthaus Nürnberg lässt dafür Künstler*innen aus den verschiedensten Bereichen bei sich einziehen, damit diese sich connecten, auf die anderen Werke mit den jeweils eigenen Einflüssen reagieren und somit die Künste ineinander überfließen – und dabei etwas komplett neues kreieren.

Da ging eins zum anderen, das waren ganz natürliche Abläufe und sehr viele schöne Momente. Jede*r Künstler*in hat so vieles gleichzeitig gemacht, das hätte man fast garnicht alles einfangen können.

– Stefanie Braun, Projektkoordinatorin mit dem Schwerpunkt auf spatenübergreifenden Projekten

Angry Wife

Comic-Malerei und Stop-Motion-Videos bilden die Welt ihrer Protagonistinnen. Sie erzählen farbintensiv von weiblicher Identität und Selbstbestimmung.

Wir haben uns zwar nicht gekannt, aber relativ schnell einen gemeinsamen Nenner gefunden. (…) Einer schreibt, der andere filmt, dann malt jemand… von jedem kommt ein bisschen was, zusammen können daraus dann sehr gute Sachen entstehen.

@angry_wife_comic

Felix Pensel

Kunst, Natur, Mensch – Wo positioniert sich der Mensch da?

Das ist jetzt keine neue Frage, der Mensch stellt sich über alles. Ich befass mich damit, weils eben keiner mehr hinterfragt, weil keiner generell mehr irgendwas hinterfragt.

Ich gehe viel nach Ästhetik, das Schöne. (…) Im ersten Moment ist die Installation schön – da ist viel Licht, die Folie bewegt sich. Sie sieht eigentlich ganz hübsch aus, thematisiert aber etwas Negatives.

Vielleicht hinterfragen Menschen, die das verstanden haben, dann auch andere Dinge die schön sind einfach mal. Nur weil das Duschgel ne hübsche Verpackung hat, heißt das eben nicht, dass kein Mikroplastik drin ist welches die Erde weiter kaputt macht.

Die Menschheit zerstört sich gerade selbst. Da ist das Plastik nur son Symbol dafür, und so ist irgendwie alles hier mit Symbolhaftigkeit aufgeladen.

@felixpensel

Strokes in Silence

Kalligrafie trifft auf Graffiti und entkoppelt damit die Schrift vom Papier. Der Künstler verbindet Worte mit ästhetischen Kompositionen die provozieren.

@strokes_in_silence

Lass weng flown

@lass_weng_flown

@smuv_beats

Subrihanna

Wir wollen unsere sich voneinander kontrastierenden Biografien in unserer Kunst gegeneinander stellen. (…) Wir stellen uns das vor wie wenn man ein Album macht. Da ist eine abstrakte Erzählung dabei, die zwar keine didaktische Geschichte erzählt, die man eins zu eins entschlüsseln kann. Aber sie kann eben eine in sich kohärente Dynamik haben.

Klänge aus dem VIdeo-Synthesizer verbinden sich mit grafischen Illustrationen und nehmen den Raum ein. Grafik wird zu Bewegung wird zu erlebtem Rausch – dabei arbeitet die Künstlerin persönliche Themen auf.

@subrihanna

Darüber bau ich noch nen Sound, das wird so ne Art Weltraum-Wind der das ganze in ne atmosphärische Richtung drückt.

Außerdem auf dem Kunstfestival:

Odour Odessa

Mina Reischer

Fabian Lenthe

polaruin & Ap Hel

Matthias Dachwald

Den ganzen Prozess könnt ihr auf der Instagram- als auch Facebookseite vom Kunsthaus Nürnberg verfolgen:

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