P L A Z A

Jacklin & Fraens

Ich bin wahnsinnig gespannt darauf  was diese Ausstellung bewirken wird – was passiert, wenn sich eine Subkultur in einem kulturellen Kontext zeigt.

Fraens

We proudly present: die zwei genialen Heads hinter dem Ganzen. Umso weniger Schlaf sie die letzten Monate hatten, umso vollkommener ist das Gesamtwerk der künstlerischen Skateboarding-Gruppenausstellung im Plaza geworden – Enjoy!

French

The most free  thing is the ability to make accidents and then learn from them. That’s actually also the most important thing .

Skateboarding hat French um die ganze Welt geschickt und viele lebenslange Freunde geschenkt. Nicht nur seine Kunstwerke und seine Karriere, sondern auch seine gesamte Persönlichkeit sind vom Skaten geprägt.

Für French muss Kunst keinen Sinn ergeben – sie muss frei sein & Spaß machen.

I guess in skateboarding generally most people have the same or a similiar way of looking at the world.

Gregor Josephus

Gregor Josephus ist in Nürnberg geboren und skatet gefühlt seit dem auf den Straßen dieser Stadt. In den 1990er Jahren wurde er von Vans, Volcom und Jones gesponsert.

Er half beim Aufbau des ersten Skate-Shops in Nürnberg mit (eine alte Tankstelle in Zabo) und hat ein breites Knowledge über die damalige eher angespannte Situation mit Anwohner*innen und den Freunden in grün – die Jungs haben sich damals eine Mini-Ramp selbst gebaut und überall mit hingenommen, wurden aber nach kurzer Zeit überall wieder verjagt.

Melati

Melati Josephus malt, was sie fühlt – und man kann sich vorstellen, dass es sehr abstrakt werden kann, Gefühle von Menschen oder gar ihren gesamten Charakter auf die Leinwand zu bringen – doch sie schafft es, die Gefühle die sie selbst bei Menschen empfindet durch ihre Kunst weiterzugeben.

Melati ist durch ihren Ehemann Gregor in die Welt des Skatens eingetaucht – er war auch die Inspirationsquelle ihres Textes

“A Perspective from someone who doesn’t skate”.

Mit einem nostalgischen Lächeln im Gesicht erzählt Melati von einem Leben, das unzertrennbar vom Skateboarding ist.

I dont know how skating is in your soul. Since he was a kid it was all about Skating

Melati about Gregor

Kolja Pribbernow

Dank dieser Erfindung wird jeder Schuh zu einem Skateschuh. Und jeder Mensch zu einem Skater.

Kolja hat für euch

“eine Visualisierung der Aneignung subkultureller identitätsstiftender Mittel zu kommerziellen Zwecken”

gebastelt – eine Maschine, die der Welt noch gefehlt hat.

Mat Brenner

Mat’s Mission ist es, die freshesten Skatespots in Nürnberg zu finden, um sie mit euch zu teilen. Dafür schwingt er sich mit seiner Frau Alex regelmäßig aufs Tandem und erweitert seine innere Map immer weiter.

Wenn ihr die QR-Codes auf den jeweiligen Bilder scannt, bekommt ihr direkt ein Video auf eurem Bildschirm abgespielt, welches zeigt, wie der Spot gerade geskatet wird – als ob ihr euch selbst dort befinden würdet und zufälligerweise zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen seid.

Valentin Alois

Das Bindemittel, welches jede Crew zusammenhält, ist das Skateboarding.

Wo erlebst du sowas – dass ein 30-Jähriger einen 15-Jährigen auf Augenhöhe ansieht. Das ist was SB ausmacht – es verbindet jung und alt. Als Junger lernst du von den Älteren Tricks und als Älterer bleibst du jung.

Die beiden Komponenten, die hinzukommen, sind wichtig für den Zusammenhalt:

Freundschaft & Generationenübergreifendes Interagieren.

Christoph Maderer

Max Beinhofer © Christoph Maderer

Christoph Maderer ist hauptberuflich Sport-Fashion und People-Fotograf und seit über 30 Jahren ein fester Bestandteil der Nürnberger Skate-Szene. Er war selbst in der Golden Era of Skateboarding – den 90er Jahren – sehr progressiv am Skaten. Anfang der 2000er hat er dann seine Leidenschaft für die Fotografie entdeckt.

Joana Oehm

Für mich gehts wahrscheinlich
nicht mal wirklich ums Skaten,
sondern darum,
dass diese Menschen in meiner Wahrnehmung
etwas geschafft haben,
woran ich immer wieder scheitere:
Sie überwinden sich.
Wenn du mal hinfällst,
darfst du nicht aufhören.
Es geht um Angst.
Wenn du aufgibst,
wird sich dein Hirn das merken.
Deswegen hör ich erst auf,
wenn ichs geschafft habe.
Oder wenn‘s nicht mehr geht.
Aber ich hör nicht auf,
nachdem ich gefallen bin.

Escape the daily grind

„Escape the daily grind” ist ein Projekt, das während des Designstudiums von Stephan Pöhlmann entstand.

„It‘s like a laboratory for approaching new design techniques and throwing them out
in little projects“

… so hieß es im ersten Instagram-Post von 2017 – und das ist seitdem nach wie vor der Grundgedanke und Spirit von ESCAPE.

Ihr Projekt im PLAZA widmet sich der Liebe zum Fahrradfahren – mit

STAY RAD FAHR RAD

geben sie euch einen Einblick in die Vorteile der Kombination der 2 Reifen mit den 4 Rollen.

Matthias Welker

Matthias kommt aus Erlangen und ist Mitinhaber vom Bretterbude-Skateshop. Seit 2010 beschäftigt er sich intensiv mit der analogen Fotografie.

Julian Einstampfer

Das Projekt „The Borders of Skateboarding“ entfernt sich vom klassischen Skate-Mag und macht Platz für Themen, die Lichtblicke für eine offenere Zukunft zeigen.

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Das Magazin ist ab sofort in der Ausstellung erhältlich!

Ingo Conrad

© Ingo Conrad

Wer prozentual gesehen fast 3/4 seiner Lebenszeit auf Rollen verbracht hat, darf bei dieser Ausstellung auf keinen Fall fehlen. Ingo ist seit 30 Jahren Skateboarder und hat seine
Arbeit um diese Leidenschaft herum platziert.

Sein neuestes Edit wird im Rahmen vom PLAZA bei der Skate-Movie-Night gezeigt!

Kalle

Ein Homie von Kalle aus JoHoneysBurg hat wie jeden Tag entspannt seine Bongos gespielt – als auf einmal eine Biene entschieden hat, die Trommel zu ihrem neuen Zuhause zu machen. Farai hat sich von dem Schicksal leiten lassen und ist nun hauptberuflich Beekeeper.

Im Rahmen dieses Schicksalswinks hat er die Initiative “Blessed Bee Africa” ins Leben gerufen.

Die beiden appelieren an uns, auf die für uns überlebenswichtigen kleinen Lebewesen aufzupassen und nur von korrekten lokalen Händler*innen Honig zu kaufen, um diese zu unterstützen.

Sample Skate Co.

Luca von SAMPLE-Boards geht es um den Schaffensprozess eines Skateboards – diesen stellt er euch transparent in der Ausstellung dar. All seine Boards sind vom ersten bis zum letzten Schritt handgefertigt – und daher wertvolle und gleichzeitig umweltschonende Unikate.

Ganz nach dem Motto „support your locals“ erscheinen Kollaborationen zwischen SAMPLE und lokalen Designer*innen, die auch in der Ausstellung im PLAZA-Shop zu bestaunen sind (z.B. das von allen lang ersehnte Sisters-Deck).

Baby

In der Videoarbeit „Festina Lente I – in Eile veweile“ (2017) führt BABY die Betrachtenden bei blauem Himmel und Vormittagslicht auf einen Skatepark in Sarajevos Zentrum.

Protagonistin ist die Anglistik Studentin Neijra. Nur das Gebet des Minaretts einer Moschee im Hintergrund und Neijras Kopftuch deuten
auf den muslimisch geprägten Teil Sarajevos hin.

Das Skateboard ist ein Sinnbild des Aufbruchs und Vorankommens, steht für Neijras Freiheit und dafür das zu tun, was sie möchte.

Fuzzi Collective

Seit 2014 erproben wir, wie sich unsere urbanen Freiräume initiativ gemeinsam nutzen lassen.

Das wunderschöne Fuzzi Collective hat auf AEG das Camp David realisiert – eine Freifläche zum kreativ werden, Handwerken, Skateboarden, Kennenlernen, Austauschen und Kochen.

Alles Non-Profit.

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Mit diesem Möglichkeitsraum wollten wir zu mehr ProAktionismus und Initiative bei der Stadtmitgestaltung, aber auch zu einem lebendigen und friedlichen Miteinander im Ballungsraum motivieren.

Skateboardfreunde Nürnberg e.V.

Der „Skateboardfreunde Nürnberg e.V.” ist ein gemeinnütziger Verein, der sich seit 2011 für die Skateboardszene in unserer Stadt einsetzt.

© Skateboardfreunde Nürnberg e.V.

Bereits erfolgreich abgeschlossene Projekte das STG, diverse Skatehallenfahrten, die Planung und Durchführung von Contests, Skateboardkurse für Anfänger*innen sowie mehrere DIY-Projekte.

Für die Ausstellung haben die Skateboardfreunde ihre ersten selbstproduzierten Shirts aus den Schränken gekramt und werden diese als antike Exponate der Anfänge der Vereinsgeschichte während der Ausstellung präsentieren! (+ freshen Merch gibts natürlich auch)

Andi Iordache

© Andi Iordache

Der freiberufliche Animator und Illustrator layert für seine Animationen Zeichnungen über vorhandenes Footage wie Skateclips oder Musikvideos und kreiert so einen experimentellen und doch unverkennbar eigenen Stil.

Philipp Kimmelzwinger

Philipp lebt und arbeitet seit 2008 als freiberuflicher Fotograf in Nürnberg, München und Tel Aviv. In seinen Fotografien für die Ausstellung findet man kein Board – es geht viel mehr um weite Straßen, die vor einem liegen, bei denen man sich danach sehnt, ein Board dabei zu haben.

Tim Reichert

Tim Reichert stellt mit seinem Exponat den direkten Bezug zwischen Skateboarding und Textil her. „1000 trys“ darf als Aufarbeitung des jahrelangen Zwiespalts und als grafische Darstellung des verbissenen Übens eines Tricks verstanden werden.

© Tim Reichert

Louis Vuitton sponsort Pro-Skater, Dior verkauft Decks und Saint Laurent hat Schuhe im „Used Skate Look“ im Sortiment.

Mode ist nicht länger subjektiver Ausdruck, sondern kann innerhalb einer Subkultur Klassifizierung generieren. Damit ist die Entfremdung der Grundessenz von Skateboarding, die lautet „Jede*r ist willkommen!“ gemeint.
Mode hat Macht. Für viele Menschen, die eher aus prekären Verhältnissen stammen und deren Zufluchtsort die Skateszene wurde, kann das zu einem Problem werden.

Hier sehe ich eine große Gefahr in der übertriebenen ‘Trendifizierung’ des Skateboardin-Lifestyles.

Tones

In Tone’s Werk für die Ausstellung wird die ästhetische Seite des Skatens mit dem Blick von außerhalb der Szene thematisiert. Auch die PLAZA-Ausstellung, die Mitwirkenden als auch die Prozesse werden durch sie dokumentiert.

Mit dem selbst designtem Shirt:

„What you give power to, has power over you – if you allow it”

…setzt sie ein Statement für alltägliche Süchte.

MOM

© MOM Worldwide

Es gibt viele MOMs.
Einer davon ist definitiv Moments of Magic.
Augenblicke, die man erlebt, wenn man auf dem Board steht und sich in unserer menschengemachten Natur fortbewegt.
Sich ihr dabei entgegenstellt, sie anders sieht
und anders nutzt.
Abkürzungen sucht.
Aus den ausgetretenen Pfaden ausbricht.
Vorhandendes zerstört.
Wieder aufbaut.
Neu denkt.
Manchmal schmerzhaft.
Definitiv suchtbereitend.
Sich dabei als Community fühlt und niemanden ausschließt.

Sitara Kollektiv

Der Zusammenschluss verschiedener Technikerinnen und Akteurinnen des Nachtlebens sowie bildender Künstlerinnen und Designerinnen bildet das Kollektiv Sitara. Ein Spektrum unterschiedlicher Interessen sowie Herangehensweisen wird hierbei im Zuge von Veranstaltungen und Events jedes Mal aufs Neue erprobt und erarbeitet.

Media*Kollektiv

Das media*Kollektiv ist eine basisdemokratische Agentur aus Nürnberg. Was voll ihr Ding ist: Werbung machen, aber anders. Neben dieser gibt’s von den young dynamics auch Filme, Websiten, Übertragungen von Bands, DJs und Festivals.

Michi Pfister

Es gibt Sammler*innen, die sich ihr Leben lang materiellen kleinen Dingen verschrieben haben – Pfister hingegen sammelt Parks. So wie andere Menschen Erlebnisse mit Gerüchen,
bestimmten Situationen oder Musik verbinden, sind seine neuronalen Verknüpfungen fest mit dem Beton verknüpft.

Michi Pfister beteiligt sich seit Jahren beim Bau und der Konzeption von Skateparks (z.B. Bauernfeindt & Spittlertorgraben).

Synesisters

Kiwi

Im Rahmen der Ausstellung hat sich Kiwi einem neuen Medium gewidmet: der räumlichen Materialität und hoffnungsvollem Upcycling. In den vergangenen Monaten umgaben sie daher nicht nur viele Pflanzen, Bilder von Fröschen und ihre Lieblingsfarbe Senfgelb, sondern auch heruntergerockte Skateschuhe.

Anna Tenzer

Anna Tenzers Signature Moves sind Fotografien in SchwarzWeiß, kleine Texte in die Notizen App und Visuals beim feministischen Kollektiv “Trouble in Paradise”. In ihren Arbeiten befasst sie sich oft mit öffentlichen Räumen und dem Individuum im Kollektiv.

In Anna‘s Werken geht’s außerdem ums Träumen von dem was war oder hätte sein können, um das sich nicht mehr genau Erinnern können und sich eigenartig fremd fühlen.

Mel

Die ganze Welt als Spielplatz nutzen zu können, spiegelt sich für Mel in erster Linie im urbanen Skaten wieder – Streeten ist seine große Liebe. Sein Traum war es immer, andere zum Skaten zu insprieren – was er nicht zuletzt durch seine allseits bekannten Signature-Pfiffe am Park geschafft hat.

Keine andere Sportart kann mir die gleichen Gefühle geben, die ich beim Skaten verspüre.

Lighthousewax

© Lighthousewax

In einem Stück Lighthousewax vereinen sich zwei Leidenschaften: Nachhaltigkeit und Kunsthandwerk. Jedes einzelne Skatewax wird von Alex mit viel Zeit, Liebe und aus recyceltem Kerzenwachs zu einem handgegossenen Unikat gefertigt.

Wooden Titbits

In Verbindung zur Leidenschaft zum wooden toy entstand die Idee aus alten Brettern etwas Neues zu schaffen: Biergartenstühle, Bänke, Korkenzieher und Ohrringe-Candy for your ears and eyes!

Roughes Skateboard Recycling since 2012!

Alle Fotocredits bei denen kein © steht gehen an die wunderbare @yo.tones !

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